VORSTANDSBERICHT: DIE JUGEND IM MITTELPUNKT - Taetigkeitsbericht
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VORSTANDSBERICHT: DIE JUGEND IM MITTELPUNKT

Mit dem Engagement im Geschäftsjahr 2016/17 wurde gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung getragen – durch strategische Fortentwicklung und den Ausbau des Einsatzes für Kinder und Jugendliche. Die Gesamtfördersumme stieg um 59 Prozent auf über 3,7 Millionen Euro an. Der Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung, Stefan Kiefer, berichtet.

Perspektive

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Das ist an vielen Stellen zu spüren. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Da ist zum Beispiel die demographische Entwicklung. Wir werden älter – nicht nur persönlich, sondern auch im bundesdeutschen Durchschnitt. Das bedeutet zugleich: Es kommt jetzt noch mehr auf die Jugend an. Die Verantwortung, die sie zu tragen hat, wächst. Umso wichtiger ist es, ihr heute schon das Rüstzeug zu geben, um dieser Herausforderung begegnen zu können. Auch deshalb sind 80 Prozent unserer Fördertätigkeit als Stiftung des deutschen Profifußballs darauf ausgerichtet, Chancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Kinder sind unsere Zukunft und wir möchten ihnen eine Perspektive bieten. Diese Erkenntnis ist nicht neu und doch vielleicht zutreffender denn je.

Kinder spielen eine wichtige Rolle

Unser Einsatz für die Jugend stand daher auch im Geschäftsjahr 2016/17 im Zentrum unseres Engagements – öffentlichkeitswirksam etwa als wesentlicher Bestandteil des Rahmenprogramms beim Supercup 2016 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. In bunten und von Kinderhand entworfenen Lettern war „Jedem Kind eine CHANCE.“ als Leitsatz auf dem Rasen des SIGNAL IDUNA PARKS zu lesen, als die beiden Mannschaften gemeinsam mit dem Schiedsrichtergespann das Spielfeld betraten. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen spielt auch im Rahmen unserer Überlegungen für die kommenden Jahre eine wichtige Rolle.

PERSPEKTIVE: Die DFL Stiftung legt ihren Fokus noch stärker auf Kinder und Jugendliche. Mit bereits vier von fünf Projekten schafft sie Chancen für junge Menschen auf ein gesundes, aktives und selbstbestimmtes Leben.
PERSPEKTIVE: Die DFL Stiftung legt ihren Fokus noch stärker auf Kinder und Jugendliche. Mit bereits vier von fünf Projekten schafft sie Chancen für junge Menschen auf ein gesundes, aktives und selbstbestimmtes Leben.

Als Stiftung des Profifußballs haben wir einen hohen Anspruch an uns selbst. Wir möchten einen positiven Beitrag zur aktuellen, vor allem aber auch zur künftigen Entwicklung der Gesellschaft leisten. Das kann nur gelingen, wenn man sich selbst kontinuierlich weiterentwickelt. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir hierfür wichtige Weichen gestellt. Seit dem 1. Juli 2017 setzen wir unser Engagement als „DFL Stiftung“ fort. Der neue Name schafft Klarheit und Transparenz. Er macht deutlich, wer hinter unserer Fördertätigkeit steht: unsere Stifter, der DFL Deutsche Fußball Liga e.V. und die DFL GmbH. Durch das gleiche Kürzel im Namen rücken wir mit dem Verband der 36 Proficlubs und seiner operativen Tochter nun auch formal noch enger zusammen. Mit dem Namen DFL Stiftung wird zudem deutlich, dass wir uns als Dach des gesellschaftlichen Engagements aller Proficlubs verstehen, nicht nur als jenes der 18 Bundesliga-Vertreter, wie der alte Name „Bundesliga-Stiftung“ vermuten ließ.

Qualität und Quantität der Projekte soll weiter gesteigert werden

Eines steht allerdings fest: Ein neuer Name macht uns noch lange nicht zu einer progressiven Organisation. Es ist uns vor allem wichtig, uns inhaltlich und mit Blick auf unsere Fördertätigkeit weiterzuentwickeln. Daher hat der Vorstand einen Strategieprozess angestoßen, der im zurückliegenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden konnte. In diese Überlegungen sind interne Impulse, aber auch externe Expertise eingeflossen. Die Fragen, die es zu beantworten galt, waren unter anderem: Wie können wir eine noch größere Wirkung auf die Gesellschaft entfalten? Welche Schwerpunkte gilt es dabei zu setzen? Sind wir mit unserer Förderstruktur noch auf dem richtigen Weg? Wir haben uns gründlich hinterfragt!! Dass wir uns noch mehr auf die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen fokussieren wollen, ist ein wesentliches Ergebnis dieser intensiven Selbstreflexion. Die Jugend weiter zu stärken, sie zu fördern und fordern, bleibt uns gerade vor dem Hintergrund der Entwicklung unserer Gesellschaft ein wichtiges und aktuelles Anliegen. Entscheidend war für uns auch die Frage nach dem Wie. Wir sind davon überzeugt, am meisten bewirken zu können, indem wir unser Augenmerk noch stärker auf bundesweite Initiativen wie unsere Leuchtturmprojekte legen, deren Qualität und Quantität wir weiter steigern werden. Auch unsere Handlungsfelder haben wir neu und stringent nach Themen geordnet. Der Einsatz für Integration und Teilhabe, das gesunde und aktive Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung des deutschen Spitzensports bilden künftig den Rahmen unseres Denkens und Handelns – wobei in allen Bereichen die positive Entwicklung junger Menschen im Vordergrund steht.

DREIKLANG: Das Zusammenspiel von Begegnung, Bewegung und Bildung hilft bei der Integration und fördert ein faires Miteinander.
DREIKLANG: Das Zusammenspiel von Begegnung, Bewegung und Bildung hilft bei der Integration und fördert ein faires Miteinander.

Demografie und der Einsatz für die Jugend sind das eine, aber auch andere Entwicklungen wie die Globalisierung und die Digitalisierung tragen zur Veränderung unserer Gesellschaft bei und sind zu berücksichtigen. Sie scheinen unsere Welt sehr viel kleiner zu machen, und doch stellen wir fest, dass Menschen durch diese Entwicklungen auch einsam werden können. Der Individualismus hat stetig zugenommen. Gesellschaft heißt aber auch: Gemeinschaft. Wenn wichtige Institutionen wie Gewerkschaften oder die Kirche an Zuspruch verlieren, kommt es darauf an, dass andere, die wie der Profifußball nach wie vor Millionen von Menschen erreichen, einen größeren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten.

Profifussball: Mehr als 28 Millionen Euro pro Jahr für die Gesellschaft

Dass der Profifußball auf einem guten Weg ist, dieser verantwortungsvollen Rolle gerecht zu werden, zeigt eine Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports, welche die DFL  Stiftung in Auftrag gegeben hat. Um 40 Prozent konnten DFL Stiftung, die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie ausgewählte Stiftungen aktiver und ehemaliger Spieler ihr freiwilliges gesellschaftliches Engagement innerhalb von nur drei Jahren steigern. Das zeigt der Vergleich der Spielzeit 2015/16 mit der Saison 2012/13, dem Erhebungszeitraum der ersten Studie dieser Art. Investitionen im Wert von mehr als 28 Millionen Euro werden jährlich vom deutschen Profifußball für das Gemeinwohl aufgebracht. Einen Schwerpunkt bildet das Thema Integration. Auch hier bewegt sich der Profifußball also am Puls der Zeit und trägt damit der wachsenden Zuwanderung nach Deutschland Rechnung. Um die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs umfassend wahrnehmen zu können, sind Anregungen von außen unerlässlich. Hier profitieren wir von unserem vielfältig besetzten Kuratorium, dessen personelle Zusammensetzung sich zum Jahresende 2016 verändert hat. Dr. Klaus Kinkel, dem wir sehr für seinen Einsatz danken, hat das Gremium verlassen. Als Vorsitzender der jüngst eingesetzten DFB-Ethikkommission wollte er sich gänzlich auf seine neue Aufgabe konzentrieren und für eine seriöse und klare Konstellation sorgen. Daran ist auch der DFL Stiftung gelegen. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2017/18 konnten wir Magdalena Neuner, Christian Wulff, Marcel Reif und Dunja Hayali als Kuratoren für unser Engagement gewinnen, über deren zusätzliche Impulse wir sicher schon in naher Zukunft berichten werden.

Wertvolle Impulse durch Gremien und Paten

Auch der Stiftungsrat erfuhr Veränderungen. Neu dabei sind Fritz Keller, Präsident des Sport-Clubs Freiburg, und Christian Pfennig, DFL-Direktor Unternehmens- und Markenkommunikation sowie Mitglied der DFL- Geschäftsleitung. Ausgeschieden sind Harald Strutz und Wolfgang Niersbach, die die DFL Stiftung auf einer wichtigen Wegstrecke engagiert begleitet haben. Gerade im vergangenen Geschäftsjahr hat der Stiftungsrat wertvolle Anstöße zur Weiterentwicklung unserer Stiftungstätigkeit und Strategie gegeben, für die wir allen Beteiligten sehr dankbar sind. Unsere Dankbarkeit möchten wir auch Kurt Gaugler gegenüber aussprechen, der die Stiftung seit ihrer Gründung 2008 acht Jahre lang als Vorstand maßgeblich geprägt hat. Unser Netzwerk geht weit über die Personen hinaus, die in unseren Gremien vertreten sind. Unsere Stiftungspaten Manuel Neuer, Weltmeister und mehrfacher Welttorhüter in Diensten des FC Bayern München, sowie unser Inklusionspate Markus Rehm, dreifacher Paralympics sieger des TSV Bayer 04 Leverkusen, sind seit Jahren wichtige personelle Pfeiler unseres Engagements. Seit März 2017 gilt dies auch für Naldo vom FC Schalke 04, den neuen Integrationspaten der DFL Stiftung. Er folgt auf Ilkay Gündogan, der sich seit 2012 vier Jahre lang gemeinsam mit uns für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzte, wofür wir ihm sehr dankbar sind.

IMPULSGEBER: Der Stiftungsrat der DFL Stiftung (von links): Christian Pfennig, Direktor Unternehmens- und Markenkommunikation sowie Mitglied der Geschäftsleitung der DFL, Dr. Reinhard Rauball, DFL-Präsident und Vorsitzender des Stiftungsrats, Peter Peters, 1. Vizepräsident des DFL e.V. sowie Vorstand Finanzen und Organisation beim FC Schalke 04, Fritz Keller, Mitglied im Aufsichtsrat der DFL GmbH sowie Präsident beim Sport-Club Freiburg, und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats.
MITSTREITER: Naldo vom FC Schalke 04 setzt sich seit April 2017 gemeinsam mit der DFL Stiftung als Pate für Integration ein.

Zu starken Partnern gibt es keine Alternative, wenn man etwas bewegen möchte. Ohne diese wäre die positive Entwicklung vieler unserer umfangreichen Leuchtturmprojekte nicht denkbar. „Lernort Stadion“ ist hierfür ein gutes Beispiel. Gemeinsam mit dem Initiator des Projekts, der Robert Bosch Stiftung, sowie der Aktion Mensch konnten wir das politische Bildungsprogramm stetig weiterentwickeln. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden insgesamt fünf neue außerschulische Lernorte erschlossen. Durch sie sollen noch mehr Jugendliche ein Bewusstsein für demokratische Werte entwickeln und ihre sozialen Kompetenzen stärken. Zu mehr als 40.000 Jugendlichen konnte durch die einzigartige Atmosphäre von Fußballarenen, die bei „Lernort Stadion“ quasi als Klassenzimmer dienen, bereits der Zugang hergestellt werden. Dialogfähigkeit und Demokratieverständnis sind auch heute – in einer Zeit politischer Unruhe in Deutschland sowie vielen weiteren Ländern in Europa und andernorts – unverzichtbar. Die DFL Stiftung wird sich deshalb künftig in noch stärkerer Rolle bei „Lernort Stadion“ einbringen.

BILDUNG: Die DFL Stiftung vermittelt Jugendlichen im Rahmen des Projekts "Lernort Stadion" Wissen, soziale Kompetenzen und wichtige Werte.
BILDUNG: Die DFL Stiftung vermittelt Jugendlichen im Rahmen des Projekts "Lernort Stadion" Wissen, soziale Kompetenzen und wichtige Werte.

Eine ebenso starke Kooperation wie mit der Robert Bosch Stiftung und der Aktion Mensch verbindet uns auch mit der Deutschen Kinder­ und Jugendstiftung. An inzwischen 24 Standorten erhalten junge Geflüchtete Fußball­ und Sprachangebote zur besseren Integration in unsere Gesellschaft. „Willkommen im Fußball“ heißt das bereits 2014 gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, konzipierte Projekt. Von Anfang an bot es Geflüchteten eine erste Anlaufstelle für die Aufnahme eines sozialen Lebens. Nun legen wir mit unseren Partnern den Fokus darauf, dass Fremde zu Freunden werden, indem wir ihnen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Durch Qualifizierungsmaßnahmen sollen sie fit für den Alltag und vor allem das Berufsleben gemacht werden. Nur so kann Integration gelingen – bei jungen Männern und auch Frauen, die künftig noch stärker in unseren Blickpunkt rücken. Auch diese vielleicht größte gesellschaft liche Herausforderung, vor der wir stehen, kann der Profifußball nicht lösen, aber er kann und er wird seinen Beitrag zu ihrer Bewältigung leisten und weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen.

Wachsende Solidarität mit der deutschen Sportfamilie

Die längste Partnerschaft verbindet uns fast zeitgleich zu unserer Gründung mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Solidarität mit jungen Athletinnen und Athleten aus über 50 verschiedenen Sportarten wird auch weiterhin eines unserer wichtigsten Anliegen bleiben. Erstmals investieren wir einen annähernd sieben stelligen Betrag in diesen Förder bereich. Unsere Kooperation mit der Deutschen Sporthilfe haben wir im August 2016 im Gleichschritt mit der DFL um drei weitere Jahre verlängert. Mehr noch: Wir haben unsere langjährige Unterstützung der olympischen Nachwuchselite um die Förderung der paralympischen und gehörlosen Talente ausgebaut. Zusätzlich unterstützen wir die Veranstaltung „Juniorsportler des Jahres“. Mit der medialen Reichweite des Profifußballs haben wir auch im ersten Halbjahr 2017 wieder junge Sportlerinnen und Sportler zusätzlich zur Übertragung ihrer Wettkämpfe ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Das Motto des TV­Spots, der Printanzeigen und der unterstützenden Maßnahmen in den sozialen Medien bringt es auf den Punkt: „Wir glauben an Talente“ – bis 2019 und sicher auch darüber hinaus.

VIELFALT: Ihr Engagement hat die DFL Stiftung im zurückliegenden Geschäftsjahr sowohl für Talente anderer Sportarten als auch für die Integration und Teilhabe junger Menschen weiter ausgebaut.

Zwei Drittel unserer Fördertätigkeit gelten unseren bundesweiten Leuchtturmprojekten. Ebenfalls sehr am Herzen liegt uns die Förderung von zahlreichen kleinen und mittleren Projekten, die wir in ganz Deutschland unterstützen.

Ein weiterer Handlungsbereich war, ist und bleibt das Thema „Netzwerk und Austausch“ für uns. Hier geht es einerseits um die Festigung der Beziehungen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und innerhalb des Profifußballs sowie andererseits um die Weiterbildung von Club-Verantwortlichen im Bereich des gesellschaftlichen Engagements. Abseits des Profifußballs haben wir die parteiübergreifende Zusammenarbeit mit der Bundespolitik intensiviert, und wir bringen uns verstärkt in den Bundesverband Deutscher Stiftungen ein, wie etwa im Rahmen des Deutschen StiftungsTags in Osnabrück. Innerhalb der Bundesliga und 2. Bundesliga setzen wir auf regelmäßige Austausch­ und Qualifizierungsmöglichkeiten.

NETZWERK: Die DFL Stiftung setzt sich mit starken Partnern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche für das Gemeinwohl ein - darunter die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz.
Berlin, 30.06.2017, Fussball, Deutsche Fussball Liga DFL, Zwei Jahre Willkommen im Sport
NETZWERK: Die DFL Stiftung setzt sich mit starken Partnern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche für das Gemeinwohl ein - darunter die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz. Berlin, 30.06.2017, Fussball, Deutsche Fussball Liga DFL, Zwei Jahre Willkommen im Sport

In Zahlen ausgedrückt kann das Geschäftsjahr wie folgt skizziert werden: Von 163 eingegangenen Förderanträgen wurden 82 zwischen dem 1. Juli 2016 und 30. Juni 2017 bewilligt. Damit liegt die Bewilligungsquote mit gut 50 Prozent über jener des Vorjahres. Der Anstieg der Gesamtfördersumme um 59 Prozent auf mehr als 3,7 Millionen Euro zeigt, dass die DFL Stiftung ihr Engagement im Geschäftsjahr 2016/17 deutlich ausgebaut hat. Die Verwaltungskostenquote sank von 21 auf 18 Prozent. Seit unserer Gründung erfahren wir die fortwährende Unterstützung des Verbands der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, dem DFL Deutsche Fußball Liga e. V. und der DFL GmbH, für welche wir unseren Stiftern sehr dankbar sind. In den vergangenen Jahren hat sich ein kreatives und belastbares Miteinander entwickelt, das beste Voraussetzungen für ein wachsendes Engagement der DFL Stiftung bietet. Mit dieser Rückendeckung und reichlich Herzblut aller Stiftungsmitarbeiter, für deren leidenschaftlichen Einsatz der Vorstand sehr dankbar ist, werden wir auch weiterhin unseren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten – getreu unserem Motto: „Chancen schaffen“.

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