PROJEKTE: GESUNDES UND AKTIVES AUFWACHSEN - Taetigkeitsbericht
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PROJEKTE: GESUNDES UND AKTIVES AUFWACHSEN

Vision

Eine Gesellschaft, in der alle Kinder und Jugendlichen ausreichend Impulse und Möglichkeiten bekommen, um gesund und aktiv aufzuwachsen und so eine gerechte Chance haben, sich bestmöglich zu entwickeln.

KLASSE IN SPORT

Die DFL Stiftung unterstützt die Schulsportinitiative „Klasse in Sport“ seit 2014. Ziel ist es, die gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern. Rund ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen ist übergewichtig, knapp die Hälfte  davon sogar fettleibig. Das belegen mehrere Studien von Gesundheitsorganisationen. Ebenfalls festgestellt wurde, dass die Zahl der übergewichtigen Kinder während ihrer Grundschulzeit ansteigt.

„Klasse in Sport“ wirkt dem entgegen, indem das Projekt Grundschüler nachhaltig in Bewegung bringt, den Inklusionsgedanken stärkt und ihnen Wissen zu einer gesunden Ernährung vermittelt. Verantwortlich hierfür sind eigens im Rahmen der Initiative geschulte Lehrkräfte. Die DFL Stiftung unterstützt das Projekt gemeinsam mit Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga bundesweit an zehn Standorten. So kann der Klasse in Sport e. V. als Projektträger an insgesamt 66 Grundschulen täglich qualifizierten Schul- und Pausensport im Rahmen offener Ganztagesangebote gewährleisten. Hinzu kommt die Organisation verschiedener Events wie die Ausrichtung von Fußballturnieren.

BEWEGUNG: Das Projekt "Klasse in Sport" bringt Schülerinnen und Schüler durch zusätzlichen Sportunterricht nachhaltig in Bewegung.
STANDORTE: An zehn Standorten machen DFL Stiftung, Proficlubs und Klasse in Sport e. V. Bewegungsangebote für Mädchen und Jungen.

Wissenschaftlich begleitet wird „Klasse in Sport“ von der Deutschen Sporthochschule Köln. Wie die Kölner Forscher feststellten, verbessert der durch das Projekt fünfmal wöchentlich angebotene Sport das Lern- und Sozialverhalten der Schüler. Die Kinder können sich besser konzentrieren und wirken ausgeglichener. Sie gehen empathischer miteinander um. Einen weiteren Motivationsschub erhalten die jungen Schüler durch Besuche von Spielern der beteiligten Proficlubs.

Die DFL Stiftung setzte erstmals die Förderung eines Leuchtturmprojekts nicht fort und ließ die Finanzierung der Standorte in Düsseldorf, Paderborn, Bochum, Berlin und Köln zum Ende des Schuljahres 2016/17 auslaufen.
Bis Ende 2017 fördert sie das Projekt in Leverkusen und bis zum Schuljahresende 2017/18 die Programme in Leipzig, Stuttgart und Mönchengladbach. Der schrittweise Rückzug der DFL Stiftung ist einerseits im unterschiedlichen Förderbeginn der einzelnen Standorte begründet und gibt dem Klasse in Sport e. V. anderseits die nötige Zeit, um Perspektiven für eine Fortführung des Projekts in anderer Konstellation zu erarbeiten, worin der Verein von der DFL Stiftung unterstützt wird. Die DFL Stiftung folgt damit der fortentwickelten Förderstrategie, die sie erarbeitet hat. Diese sieht vor, im Rahmen der Leuchtturmprojekte noch mehr Initiative und größere Verantwortung für den inhaltlichen Erfolg zu übernehmen. „Klasse in Sport“ erfüllt diese Punkte zu einem wesentlichen Grad strukturell bereits eigenständig, sodass die DFL Stiftung davon überzeugt ist, an anderer Stelle noch mehr bewegen zu können.

FIT4FUTURE

Seit 2005 setzt sich die Cleven-Stiftung mit dem Projekt „fit4future“ für die Gesundheit von Kindern ein. Die DFL Stiftung unterstützt die Initiative, die sich Problemen wie Bewegungsarmut, Übergewicht und Stressbewältigung annimmt, seit 2016 an fünf mehrheitlich inklusiven Schulen in und um Freiburg. Ziel ist es, Schüler im Alter von sechs bis zwölf Jahren auf spielerische Weise zu einem nachhaltig gesunden Lebensstil zu motivieren.

Die Kooperation, an der neben der DFL Stiftung und der Cleven-Stiftung auch der Sport-Club Freiburg beteiligt ist, wurde am 6. Spieltag der Bundesliga-Saison 2016/17 im Schwarzwald-Stadion im Vorfeld des Heimspiels der Breisgauer gegen Eintracht Frankfurt vorgestellt. Sie erstreckt sich zunächst auf die Schuljahre von 2016/17 bis 2018/19. Der Sport-Club Freiburg organisierte im Sommer 2017 ein Fußballturnier, an dem die fünf gemeinsam mit der DFL Stiftung geförderten Freiburger Partnerschulen gegeneinander antraten. Teil der Veranstaltung waren acht Bewegungsstationen, durch die den Schülern Wissen zu den Themen Bewegung und Ernährung vermittelt werden konnte.

Die Schüler der teilnehmenden Lilienhof-Förderschule Staufen, des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte Stegen, der Paul-Hindemith-Grundschule Freiburg, der Adolf-Reichwein-Schule Freiburg sowie der Emil-Thoma Grundschule Freiburg werden drei Jahre lang in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Brainfitness begleitet und gefördert. Lehrer erhalten weiterbildende Workshops und die Schulen eine Vielzahl an Materialien wie Spiel- und Sportgeräte, die dabei helfen, Kinder zu mehr Sport, einer ausgewogeneren Ernährung und einem besseren Lernverhalten zu bewegen. Darüber hinaus unterstützen die Kooperationspartner die geförderten Schulen bei ihrer Entwicklung zu gesundheitsfördernden Schulen. Das Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen wurde in den frühen 1990er-Jahren vom Europäischen Rat, der EU-Kommission und dem Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegründet, um die Gesundheit europäischer Schüler zu fördern.

BALANCEAKT: Mit zahlreichen Sportgeräten verbessern Schülerinnen und Schüler ihre motorischen Fähigkeiten im Rahmen der Gesundheitsinitiative "fit4future".

„fit4future“ wird derzeit in Hamburg, Berlin, München, Gießen, Stuttgart, Leipzig, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Mainz, Augsburg und Regensburg sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar, in der Region Braunschweig-Wolfsburg und in Freiburg an Grundund Förderschulen umgesetzt. Es sind bereits rund 2.000 Projektpartnerschaften in Deutschland und in der Schweiz entstanden. Über 550.000 Kinder werden dadurch erreicht. Wissenschaftlich begleitet wird „fit4future“ vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München.

SUPERCUP 2016

Auch im Jahr 2016 begleitete die DFL Stiftung den Supercup intensiv. Im Rahmen des Spiels zwischen Vizemeister Borussia Dortmund und dem Deutschen Meister FC Bayern München machte sie unter dem Motto
„Jedem Kind eine CHANCE.“ mit vielfältigen Aktionen auf die notwendige Förderung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens von Kindern aufmerksam. Gemessen an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation bewegen sich lediglich 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen in ausreichendem Maße von mindestens einer Stunde täglich.

Regelmäßige Bewegung ist eine Grundvoraussetzung für eine positive und gesunde Entwicklung. Zahlreiche Studien belegen die zuträglichen Effekte von Bewegung auf das körperliche, geistige und seelische Befinden junger Menschen. Aus diesem Grund unterstützt die DFL Stiftung bundesweit Projekte und Initiativen, die Kinder und Jugendliche nachhaltig in Bewegung bringen und einen gesunden Lebensstil vermitteln.

Im Vorfeld des Einlaufens der beiden Mannschaften beim Supercup 2016 wurde der Leitsatz „Jedem Kind eine CHANCE.“ in großen Lettern auf dem Spielfeld präsentiert. Die Buchstaben wurden zuvor von verschiedenen Kindern in unterschiedlichen Farben entworfen und auf dieser Grundlage produziert. Im Stadion-TV unterstützte der 12-jährige Schüler Louis Zimmermann die beiden Moderatoren Norbert Dickel und Andreas Wenzel.

Ziel der DFL Stiftung ist es, Kinder durch gezielte Förderung und mithilfe der motivierenden Kraft des Profifußballs zu einer besseren Perspektive zu verhelfen. Sie möchte einen Beitrag dazu leisten, dass immer mehr Kinder die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation erfüllen und sich ausreichend bewegen.

BOTSCHAFT: Beim Supercup 2016 im Dortmunder SIGNAL IDUNA PARK präsentierte die DFL Stiftung den Leitsatz "Jedem Kind eine CHANCE." auf dem Spielfeld und macht damit auf die notwendige Förderung von Kindern aufmerksam.

Die DFL Stiftung nutzt den Supercup regelmäßig, um beim ersten Pflichtspiel der Saison auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen. Beim Supercup 2014, der ebenfalls in Dortmund ausgetragen wurde, engagierte sie sich gemeinsam mit der Aktion Mensch und warb um die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Den Supercup 2015, bei dem der VfL Wolfsburg in der heimischen Arena auf den FC Bayern München traf, nutzte sie in Solidarität mit der deutschen Sportfamilie als Plattform für junge Athletinnen und Athleten der Nachwuchselite-Förderung der Deutschen Sporthilfe, um ihnen die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie aufgrund ihrer herausragenden Leistungen verdienen.

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