NETZWERK: NÜTZLICHES ENGAGEMENT - Taetigkeitsbericht
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NETZWERK: NÜTZLICHES ENGAGEMENT

Durch Netzwerkveranstaltungen fördert die DFL Stiftung den Austausch der Proficlubs. Beim zweiten Methodentag zum sozialen und gesellschaftlichen Engagement stand deren Kooperation mit externen Partnern im Mittelpunkt. Die Kernfrage: Stehen gemeinnütziges Engagement und wirtschaftlicher Nutzen im Widerspruch?

Schon beim Rundgang durch das Millerntor-Stadion kamen die Gäste aus 30 Proficlubs nicht am bestimmenden Thema des Methodentages zum sozialen und gesellschaftlichen Engagement vorbei. Bunte Mundlöcher sowie durch Fotos, Tapeten und Graffitis künstlerisch gestaltete Umlaufbereiche, wohin man blickte. Aussagekräftige Zeugnisse der Partnerschaft des FC St. Pauli mit Viva con Agua, einem gemeinnützigen Verein, der sich auf kreative Weise weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. Die Künstler haben ihre Werke dem guten Zweck gespendet und weisen damit auf Wasserprojekte von Viva con Agua hin, wie Anna Lafrentz, die Kuratorin der ungewöhnlichen Galerie, bei einer Stadionführung erläuterte.

KUNST: Kreativ gestaltete Mundlöcher und Umlaufbereiche zieren das Millerntor-Stadion, die Heimat des FC St. Pauli. Der Club setzt sich damit zusammen mit dem gemeinnützigen Verein Viva con Agua weltweit für Wasserprojekte ein.
KUNST: Kreativ gestaltete Mundlöcher und Umlaufbereiche zieren das Millerntor-Stadion, die Heimat des FC St. Pauli. Der Club setzt sich damit zusammen mit dem gemeinnützigen Verein Viva con Agua weltweit für Wasserprojekte ein.

Die Zusammenarbeit des FC St. Pauli mit Viva con Agua ist nur eine von vielen Kooperationen, die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga eingehen, um ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Das wurde an zahlreichen weiteren Beispielen deutlich, welche die in ihren Clubs für das gesellschaftliche Engagement Verantwortlichen in Talkrunden und Vorträgen präsentierten. Ihre Herangehensweise und die von ihnen gesetzten Schwerpunkte sind ebenso vielfältig wie die Kunstwerke im Millerntor- Stadion, denn sie müssen zum jeweiligen Club und seinem Umfeld passen.

Während sich manche Clubs auf den Umweltschutz konzentrieren, liegt der Fokus bei anderen auf sozialen und lokalen Engagements in der jeweiligen Stadt. Wie die Vertreter der Clubs berichteten, identifizieren sich auch die Fans mit den am Gemeinwohl ausgerichteten Aktivitäten. Das Engagement der Vereine und Kapitalgesellschaften sei daher auch als messbare Imagekomponente zu begreifen, sagte Dr. Fabian Hedderich, Managing Director Consulting beim Beratungsunternehmen Nielsen Sports, im Rahmen seines Vortrags. Gesellschaftliche Engagements erscheinen demnach als geeignetes Instrument, Anhängern, Mitarbeitern und Sponsoren zu verdeutlichen, wofür ein Club steht.

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