PATEN DER DFL STIFTUNG - Tätigkeitsbericht 2018
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PATEN DER DFL STIFTUNG

Durch ihre Bekanntheit und Vorbildfunktion unterstützen angesehene Sportler die DFL Stiftung. Als Paten bringen sie ihre öffentliche Wirkung, ihre Erfahrung und ihr Netzwerk ein, um gemeinsam mit der DFL Stiftung wichtige gesellschaftliche Themen aufzugreifen.

MANUEL NEUER
Manuel Neuer ist seit 2014 Stiftungspate der DFL Stiftung. Der Weltmeister, U21-Europameister und viermalige Welttorhüter des Jahres setzt sich bereits seit 2010 mit seiner Manuel Neuer Kids Foundation für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Seine Jugend im Ruhrgebiet hat ihn geprägt: „Mitschüler baten mich um mein Pausenbrot oder konnten aus wirtschaftlichen Gründen nicht mit auf Klassenfahrt fahren.“ Für benachteiligte Kinder hat seine Stiftung ein Kinder- und Jugendhaus gebaut, das MANUS. Es steht in seinem Geburtsort Gelsenkirchen und wird von der DFL Stiftung unterstützt. Ein weiteres befindet sich in Planung. Manuel Neuer ist sich der gesellschaftlichen Verantwortung des Profifußballs bewusst: „Wir tragen eine große Verantwortung und sind geradezu verpflichtet, durch den Einsatz eigener Möglichkeiten für das Wohl Benachteiligter zu sorgen.“ Mit dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 gewann Manuel Neuer viele Wettbewerbe: darunter die Champions League, sechs Deutsche Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiege. 2010 und 2014 wurde Manuel Neuer mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

NALDO
Ronaldo Aparecido Rodrigues ist seit 2017 Integrationspate der DFL Stiftung. Die meisten kennen ihn als „Naldo“. Der Copa-América-Gewinner und zweimalige DFB-Pokalsieger besitzt seit 2014 neben der brasilianischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Sein Weg gilt als Paradebeispiel für die gelungene Integration eines Profispielers. 14 Jahre lebte Naldo in Deutschland. Seine beiden Kinder sind hier geboren und feuern die deutsche Nationalmannschaft an. Auch Naldo fühlt sich in seiner Wahlheimat zu Hause: „Ich bin Deutscher“, sagt er. „Ich hoffe, durch meine eigenen Erfahrungen dazu beitragen zu können, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft Teil unserer Gesellschaft werden.“ Naldo spielte für den SV Werder Bremen und den VfL Wolfsburg. Bis Januar 2019 war der Innenverteidiger beim FC Schalke 04 aktiv. Gemeinsam mit der DFL Stiftung setzte er sich seit März 2018 im Rahmen der Initiative „Strich durch Vorurteile“ für den Zusammenhalt der Gesellschaft ein. „Das Thema ist wichtig“, sagt Naldo. „Wir müssen für eine bessere Zukunft kämpfen und immer positiv sein.“

MARKUS REHM
Seit 2015 ist Markus Rehm Inklusionspate der DFL Stiftung. Mit 14 Jahren verlor er sein rechtes Bein, als es beim Wakeboard-Training in eine Schiffsschraube geriet. Rund zehn Jahre nach dem Unfall gewann er in London Gold bei den Paralympics: 7,35 Meter konnte kein anderer Weitspringer überbieten. In Rio de Janeiro kamen 2016 zwei weitere Goldmedaillen hinzu – im Weitsprung und in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Trotz eines vermeintlichen Hindernisses im Leben kann man eine Menge erreichen“, lautet seine Botschaft an junge Menschen mit und ohne Behinderung. Mit 8,48 Metern hält Markus Rehm den Weltrekord im Para-Weitsprung. Er springt mit einem Bein weiter, als die meisten mit zweien. 2014 wurde er als Behindertensportler des Jahres und 2016 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Markus Rehm setzt sich mit Nachdruck für eine inklusivere Gesellschaft ein. Für eine Gemeinschaft, wie er sie bei kleinen Mädchen und Jungen vorfindet: „Kinder leben Inklusion von Grund auf“, sagt er. „Sie akzeptieren einander, wie sie sind. Das sollte weitergeführt werden.“

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