SPITZENSPORT VERBINDET - Tätigkeitsbericht 2018
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SPITZENSPORT VERBINDET

Der Supercup 2017 stand auf Initiative der DFL Stiftung im Zeichen der Partnerschaft zwischen dem Profifußball und der Deutschen Sporthilfe – ein weiterer Meilenstein dieser langjährigen Kooperation.

In schwarzen Lettern stand es auf weißem Grund: „Spitzensport verbindet“. Unter dieses Motto hatte die DFL Stiftung im 50. Jahr der Deutschen Sporthilfe den Supercup 2017 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München gestellt. Die Begegnung stand anlässlich der langjährigen Kooperation im Zeichen der Partnerschaft zwischen dem deutschen Profifußball und der Deutschen Sporthilfe, um auf die gemeinsame Unterstützung von Talenten aus 50 verschiedenen Sportarten aufmerksam zu machen. Der Leitspruch war unter anderem auf einem großen Banner und den LED-Banden im ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK zu lesen, bevor und während die Mannschaften das Spielfeld betraten.

Pauline Grabosch (Erfurt), vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren, Niko Kappel (Welzheim), Paralympicssieger im Kugelstoßen, und Elisabeth Seitz (Stuttgart), Dritte der Turn-Europameisterschaften am Stufenbarren, standen zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Rasen. Sie hatten zuvor die drei begehrtesten Trophäen des deutschen Fußballs in den Innenraum des Stadions getragen. „Die Sporthilfe und die DFL Stiftung machen es eigentlich überhaupt erst möglich, dass wir als sehr junge Sportler unseren Sport auf Leistungssportniveau ausführen können“, sagte Pauline Grabosch, die den 81.360 Zuschauerinnen und Zuschauern vor dem Auflaufen der Teams die Meisterschale präsentierte. „Um es irgendwann bis ganz nach oben zu schaffen, gehören nicht nur Talent, hartes Training und Ehrgeiz dazu, sondern auch eine finanzielle Absicherung.“ Niko Kappel, seinerseits mit dem Supercup bedacht, hatte mit der 5,5 Kilogramm schweren Trophäe leichtes Spiel. „Ich bin es ja gewohnt, schwere Gegenstände zu tragen oder zu stoßen“, sagte der Kugelstoßer mit einem Grinsen. Von der Aufmerksamkeit, die ihm im ausverkauften Dortmunder Stadion zuteilwurde, zeigte er sich beeindruckt: „Für mich war das ein einmaliges Erlebnis.“ Pauline Grabosch und Niko Kappel profitierten – wie auch Elisabeth Seitz, die den DFB-Pokal auf das Spielfeld trug – von der Nachwuchselite- Förderung der Sporthilfe, die vollständig durch die DFL Stiftung finanziert wird. „Der Einmarsch war gigantisch“, sagte Seitz über ihr Erlebnis beim Supercup. Mit lautem Applaus wurde sie bei ihrem Auftritt auch von Athletinnen und Athleten willkommen geheißen, die die Nachwuchselite-Förderung erhalten. Sie waren von der DFL Stiftung zum gemeinsamen Spielbesuch eingeladen. Zuvor hatte die DFL Stiftung bereits ein Treffen aller geförderten Talente organisiert. Ihnen gab die zweifache Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner, die Mitglied im Kuratorium der DFL Stiftung ist, wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse weiter.

Um es irgendwann bis ganz nach oben zu schaffen, gehören nicht nur Talent, hartes Training und Ehrgeiz dazu, sondern auch eine finanzielle Absicherung.

Pauline Grabosch, Bahnradfahrerin

„Den Athletinnen und Athleten wird von der DFL und der DFL Stiftung aufrichtiger Respekt entgegengebracht – aus Solidarität, aus Liebe zum Sport und weil der Profifußball um seine privilegierte Situation weiß“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe, Dr. Michael Ilgner. Das Engagement in Peking. In der Vergangenheit gab es bereits zahlreiche Meilensteine – darunter Aktionsspieltage, TV-Spots, Printanzeigen und Aktivitäten in den sozialen Medien. Im Jahr 2017 standen das partnerschaftliche Miteinander sowie die Solidarität innerhalb der deutschen Sportfamilie im Mittelpunkt. Der gemeinsame Wertekanon „Leistung. Fairplay. Miteinander.“ verbindet. Ziel ist es, die Besten am besten zu fördern.

Diesen Idealen der Sporthilfe fühlt sich auch der deutsche Profifußball verpflichtet. „Die DFL hat sich mit ihrer Stiftung dabei als entscheidender Faktor herausgestellt“, so Ilgner. Erst im August 2016 wurde die Partnerschaft im Rahmen der Generalversammlung des heutigen DFL Deutsche Fußball Liga e.V. verlängert und ausgebaut. Seitdem setzt sich die DFL Stiftung auch für paralympische und gehörlose Talente ein und finanziert damit die gesamte Nachwuchselite der Sporthilfe. Insgesamt wurden bereits 550 Talente aus 50 Sportarten mit Unterstützung des Profifußballs gefördert – und das auch aus sportlicher Sicht durchaus erfolgreich: Nahezu 500 Medaillen sind bereits aus diesem Engagement hervorgegangen.

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